© 2018 Rechtsanwältin Gabriela Etter-Withopf

Tätigkeitsfelder

Bei mir bekommen Sie eine Berechnung von Unterhaltsansprüchen und wie Sie diese durchsetzen können und zwar für getrennt lebende oder geschiedene Ehegatten und Kinder. Ab der Trennung kann Unterhalt von dem anderen Ehegatten verlangt werden, wenn der andere Ehegatte höhere Einkünfte hat als der Ehegatte, der Unterhalt verlangt. Derjenige Elternteil, der das oder die Kinder betreut, kann Kindesunterhaltsansprüche geltend machen. Der Ehegatte erhält das Kindergeld, der die Kinder betreut (Antrag bei der Kindergeldkasse). Der Ehegatte, der Unterhalt bekommt, ist verpflichtet, dem anderen Änderungen in seinen Einkommensverhältnisses mitzuteilen. Geschieht das nicht, kann Unterhalt verwirkt werden, also ganz wegfallen oder herabgesetzt werden.

Unterhaltsansprüche

Wenn Sie sich scheiden lassen und in einer Zugewinngemeinschaft gelebt haben, können Sie von Ihrem Ehegatten die Hälfte des während der Ehe erwirtschafteten Vermögens verlangen. Sie leben automatisch in einer Zugewinngemeinschaft, wenn Sie keinen notariellen Ehevertrag abgeschlossen haben. Der Zugewinn ist bei der Scheidung nur auf Antrag auszugleichen, ansonsten passiert nichts. Es bleibt also Ihnen überlassen, ob Sie diesen Anspruch geltend machen. Beim Zugewinnausgleich werden die beiden Gesamtvermögen der Ehegatten miteinander verglichen. Derjenige, der mehr erwirtschaftet hat, muss die Hälfte des Zugewinns an den anderen Ehegatten zahlen. Besonderheiten gelten beim Anfangsvermögen. Erbschaften und Schenkungen bleiben außen vor, auch wenn sie erst nach der Ehe erworben wurden. Lediglich die Wertsteigerung wird bei den Erbschaften und Schenkungen ausgeglichen.        

 

 

 

Jeder Ehegatte hat das Recht sich von dem anderen zu trennen und nach Ablauf der einjährigen Trennung den Scheidungsantrag bei dem zuständigen Familiengericht einzureichen. Ich leite für Sie das Scheidungsverfahren ein mit den Folgesachen Versorgungsausgleich, Betriebsrenten, ggf. Unterhalt und Zugewinn. 

 

 

Zugewinnausgleichs

ansprüche

Scheidungsverfahren

Die ständige steigende Lebenserwartung und die damit einhergehende Pflegebedürftigkeit ist verbunden mit ständig steigenden Unterbringungs- und Pflegekosten in den Alten- und Pflegeheimen. Kinder schulden ihren Eltern Unterhalt, wenn diese nicht in der Lage sind, ihren eigenen Unterhalt aufzubringen (meistens ab einer Heimunterbringung), selbst wenn der Kontakt seit langer Zeit abgebrochen war. Muss ein Elternteil im Heim untergebracht werden, sind die Kosten häufig so hoch, dass Pflegeversicherung und Rente nicht ausreichen. Der Sozialhilfeträger springt zwar ein, fordert das Geld jedoch später von den unterhaltspflichtigen Kindern zurück.  Ob Kinder tatsächlich Elternunterhalt zahlen müssen, hängt von deren Einkommen und Vermögen ab. Vom bereinigten Nettoeinkommen wird ein Familienselbstbehalt abgezogen, der sich derzeit auf 3.240 Euro monatlich beläuft

Elternunterhalt
 

Es entsteht das Recht auf Umgang mit den Kindern. Das Recht hat derjenige, bei dem die Kinder nicht leben. Hier werden Umgangsregelungen und Sorgerechtsregelungen behandelt. Es ist alles zu unterlassen, was den Umgang und das Verhältnis zu dem jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Der Umfang des Umgangs soll nach den familiären Verhältnissen vereinbart werden. Die Arbeitszeiten, die Entfernung der Wohnorte, das Alter des Kindes und auch die bestehende Beziehung zu dem Kind sind zu berücksichtigen. Sehr oft wird der Umgang an jedem zweiten Wochenende vereinbart, damit beide Eltern die freie Zeit mit dem Kind am Wochenende untereinander aufteilen. Bei sehr jungen Kindern ist meistens ein häufigerer und kürzerer Umgang 

Kinder und elterliche Sorge

 

 

Sie werden beraten, wie der Hausrat bei einer Trennung und Scheidung verteilt werden kann und wie Wohnungen übertragen werden können, ggf. durch gerichtliches Verfahren. Zu den ehelichen Haushaltsgegenständen gehören solche Gegenstände, die während der Ehe als Hausrat angeschafft wurden. Die Gegenstände, die einer der Partner schon mit in die Ehe gebracht hat, nimmt er wieder mit. Von den Gegenständen, die während der Ehe angeschafft wurden, kann jeder die Gegenstände verlangen, die er für sich benötigt. Haushaltsgegenstände, die während der Ehe für den gemeinsamen Hausrat angeschafft wurden, gelten für die Verteilung als gemeinsames Eigentum, wenn nicht das Alleineigentum eines Ehegatten feststeht. Bis zur Scheidung wird eine vorläufige Regelung getroffen, eine endgültige Regelung dann für die Zeit nach der Scheidung. Dann kann auch verlangt werden, dass das Eigentum oder Miteigentum an den Haushaltsgegenständen auf denjenigen Ehegatten übertragen wird, der den Gegenstand erhält.

 

Entsteht Streit darüber, wer in der Ehewohnung während der Trennung wohnen bleibt, kann ein Ehegatte verlangen, dass ihm die Ehewohnung ganz oder teilweise zur Nutzung überlassen wird. Dieser Anspruch ist gerichtlich durchsetzbar. Das Gericht prüft dann die Belange beider Ehegatten. Stellt es fest, dass es notwendig ist, einem Ehegatten die Ehewohnung ganz oder teilweise zur alleinigen Nutzung zuzuweisen und nur so eine unbillige Härte vermieden werden kann, muss der andere Ehegatte sich auf bestimmte Räume in der Ehewohnung beschränken oder ausziehen. Die unbillige Härte ist von dem Richter festzustellen. Eine unbillige Härte ist meistens bei Gewalt und Bedrohung durch einen Ehegatten vorhanden, aber auch unter Berücksichtigung der Gesamtumstände kann eine unbillige Härte des Zusammenlebens bestehen. Zu berücksichtigen sind auch die Belange im Haushalt lebender minderjähriger Kinder. Eine endgültige Entscheidung ist im Zusammenhang mit der Scheidung zu treffen. Bei einer Trennung entscheidet das Gericht über die Rechte auf die Nutzung der Wohnung nur vorläufig.

Hausrat und

Übertragung der

Wohnung